HTC 10 Vorbestellung Katastrophe in China, nur 251 Reservierungen

Anonim
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Schlechte Nachrichten für die Vorbestellungen des HTC 10, dem neuen Flaggschiff des taiwanesischen Unternehmens, das in China sehr schlecht gestartet ist. Innerhalb von 11 Tagen nach Eröffnung der Online-Reservierungen wurden nur 251 Vorbestellungen von chinesischen Nutzern getätigt.

Laut der Zeitung Focus Taiwan liegt der Grund für diese kommerzielle Katastrophe in der Entscheidung von HTC, eine "kostengünstige" Version seines HTC 10 auf den chinesischen Markt zu bringen. Das Standardmodell wird in Taiwan zu einem Preis von 24.900 taiwanesischen Dollar verkauft bei etwa 670 Euro; In China hingegen hat das HTC 10 mit 3.799 Yuan einen niedrigeren Preis, der rund 511 Euro entspricht.

Der Preisunterschied wird durch unterschiedliche Spezifikationen gerechtfertigt: Die chinesische Version ist mit einem Qualcomm Snapdragon 652-Prozessor ausgestattet, der weniger leistungsstark ist als der Qualcomm Snapdragon 820-Prozessor.

Laut den Quellen von Focus Taiwan hätte diese Wahl die chinesischen Benutzer enttäuscht und sie dazu überredet, das Gerät zu stören, obwohl der Preis erheblich niedriger war als beim High-End-Prozessor. In Taiwan sind die Vorbestellungen laut HTC jedoch gut gelaufen und haben die Erwartungen übertroffen.

Der Vorfall würde, falls er sich bestätigt, das Klischee zerstreuen, dass die Verbraucher sich wirklich wenig um die technischen Spezifikationen eines Geräts kümmern: Potenzielle Käufer - zumindest chinesische - haben gezeigt, dass sie die Herabstufung trotz des niedrigeren Preises nicht mögen. Eine ernste Ohrfeige für HTC, ein Unternehmen, das sich bereits in einem schlechten Gesundheitszustand befindet und anscheinend nicht mehr auf einen der weltweit führenden Smartphone-Märkte zählen kann.

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